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Notizen zur Brut des Bourkesittichs
Bourkesittiche (Neopsephotus bourkii) sind fest etabliert in den deutschen Zuchtanlagen, wobei Vögel in der Naturfarbe offenbar im Rückgang begriffen sind. Bemerkenswert ist die geringe Nachzuchtrate pro Paar und Jahr.
Allgemeines: Der im Inneren Südaustraliens beheimatete Bourkesittich ist eine mittlerweile alltägliche Erscheinung in den Volieren der Sittichzüchter und wird häufig als Ergänzung zu Grassittichkollektionen (Neophema spec.) oder als „Nebenbesatz“ in Gemeinschaftsvolieren mit weniger aggressiven australischen Großsittichen gehalten. Seine ersten Einfuhren gehen auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück, erste Zuchten gelangen bereits 1877 bei Kessels in Belgien, 1880 bei Dr. Ruß in Deutschland und 1906 bei Fasey in England (Robiller 1997). Heute sind Bourkesittiche fest etabliert in den deutschen Zuchtanlagen, wobei vor allem die diversen Farbschläge einen größeren Interessentenkreis finden dürften, derweil Vögel in der Naturfarbe offenbar im Rückgang begriffen sind. Nach der jährlichen Statistik der Vereinigung für Artenschutz, Vogelhaltung und Vogelzucht (AZ) e.V. liegen die Zuchtergebnisse in Deutschland beim Bourkesittich zahlenmäßig im oberen Segment der Nachzuchtvögel.
Den gesamten Artikel lesen Sie in der Printausgabe der Gefiederten Welt, 02/2012

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