Sie sind hier:

Startseite Aktuell News

Abo exklusiv

Benutzername oder KD-Nr.: (Info)

Postleitzahl oder Passwort: (Info)

Autologin (Info)


Noch kein Abonnent?

Passwort vergessen?

HanseBird im Tierpark Hagenbeck

hanse bird1Der NABU Hamburg veranstaltet ein Vogel- und Optikwochenende unter dem Motto „Die Welt der Vögel erleben, entdecken und fotografieren - Termin: 11. bis 13. Mai 2012

Gefiederte Welt auf Facebook

Alte Jahrgänge der Gefiederten Welt

Termine

ESTRILDA-Haupttreffen in Berlin

17.05.2012 bis 20.05.2012

Berlin

AZ-AGZ-IG Agapornis/ Forpus-Tagung 2012

18.05.2012 bis 20.05.2012

30900 Wedemark

Niederländisches Bird Symposium 2012

20.05.2012 bis 20.05.2012

Veldhoven

Heimtiermesse Maintier 2012

01.06.2012 bis 03.06.2012

Frankfurt a.M.

Vortrag über den Wanderfalkenschutz im Kr. Minden-Lübbecke

04.06.2012 bis 04.06.2012

Minden-Lübbecke

Alle Termine

Ihr Abo-Vorteil: 300,- Euro!

Sonderangebot: Das große Lexikon der Vogelpflege

Mehr Inhalte zum Thema Vogelpflege als in diesen beiden Bänden finden Sie nirgends!
Und jetzt nur noch 49.90 Euro anstatt vorher 169 Euro! Zugreifen!

Das große Lexikon der Vogelpflege

49,90 EUR

Das große Lexikon der Vogelpflege. Band 1 A-K, Band 2 L-Z. Franz Robiller (Hrsg.). 2003. 896 S., 4 Tabellen, (Band 1 und 2 zus.), 774 Farbfotos, 166 sw-Zeichn. u., geb. ISBN 978-3-8001-3195-2. € 49,90

Mehr im Onlineshop

 

 

Newsletter

Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter mit Informationen zu neuen Themen und interessanten Features.
>> Jetzt abonnieren

Diskussionsforum

Mit Gleichgesinnten diskutieren? Rat suchen oder geben? Kein Problem mit unserem >> Diskussionsforum

Prachtfinken!

Prachtfinken Afrika Handbuch der Vogelpflege

99,00 EUR

Prachtfinken Afrika. Renate van den Elzen, Gerhard Hofmann, Claudia Mettke-Hofmann, Jürgen Nicolai (Hrsg.). 3., verbesserte Auflage 2007. 332 S., 151 Farbfotos, 57 Verbreit.-Karten, geb. ISBN 978-3-8001-4964-3. € 99,00

Mehr im Onlineshop

 

Prachtfinken Handbuch der Vogelpflege

99,00 EUR

Prachtfinken. Australien, Ozeanien, Südostasien. Jürgen Nicolai. 3., überarbeitete Auflage 2001. 403 S., 199 Farbfotos, 43 Verbreit.-Karten, geb. ISBN 978-3-8001-3249-2. € 99,00

Mehr im Onlineshop

 

Evolution der Vögel: Schon Dinosaurier hörten Vögel singen

Falken sind keine Greifvögel – jedenfalls nicht stammesgeschichtlich, sondern sie sind enge Verwandte der Papageien und Sperlingsvögel. Und der gemeinsame Urahn von Papageien und Sperlingsvögeln konnte vermutlich schon zu Zeiten der Dinosaurier Gesang erlernen – 30 Mio. Jahre früher als bisher angenommen. Das geht aus einer neuen Studie von Forschern aus Münster hervor, die einen entscheidenden Beitrag zur Klärung der Evolution der Vögel liefert.

Doktorand Alexander Suh vom Zentrum der Molekularbiologie der Entzündung (ZMBE) der Universität Münster ist sich sicher: „Wir haben einen der kontroversesten Teile des Stammbaums der Vögel entschlüsselt.“ Gemeinsam mit seinen Betreuern – Gruppenleiter Dr. Jürgen Schmitz, Prof. Jürgen Brosius (beide: ZMBE) sowie Dr. Jan Ole Kriegs vom Museum für Naturkunde des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) – hat Suh in der August-Ausgabe der international renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“ eine entsprechende Forschungsarbeit veröffentlicht. „Erstmals können wir damit sagen, mit wem mehr als die Hälfte aller Vogelarten die Sperlingsvögel, also alle Singvögel und Schreivögel, am engsten verwandt sind“, erklärt Suh, der im Institut für Experimentelle Pathologie des ZMBE forscht. „Früher stellte man sie in die Nähe der Spechte oder der Kuckucke. Jetzt wissen wir, dass es die Papageien sind, die auf dem Nachbarast im Stammbaum sitzen.“ Diese Erkenntnisse haben interessante neurobiologische Konsequenzen. Denn Papageien und die meisten Sperlingsvögel besitzen die – unter Vögeln seltene – Fähigkeit, Gesang zu erlernen. Sperlingsvögel wie der Zebrafink oder Papageien wie der Wellensittich sind daher wichtige Modellorganismen, um zu erforschen, wie Lernprozesse im Gehirn funktionieren. Die nahe Verwandtschaft dieser beiden Vogelgruppen legt den Schluss nahe, dass auch der gemeinsame Urahn von Sperlingsvögeln und Papageien diese Fähigkeit besaß. Erlernter Gesang wäre dann über 30 Millionen Jahre früher entstanden als bislang angenommen, und zwar vermutlich bereits im Zeitalter der Dinosaurier, schlussfolgern die Forscher. Auch die Falken sind nach der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Studie nahe mit Sperlingsvögeln und Papageien verwandt und haben erstaunlicherweise nichts mit Bussarden, Adlern und anderen Greifvögeln zu tun. Aber nicht nur diese Äste des Stammbaums standen im Fokus der Studie. Die Daten auf der Basis sogenannter „springender Gene“ ermöglichen die Rekonstruktion der Vogelevolution bis tief in das späte Mesozoikum vor ca. 100 Millionen Jahren hinein. Die „springenden Gene“ dienen dabei als „Marker“, denn sie bleiben für viele Jahrmillionen erkennbar als „molekulare Fossilien“ in der Erbsubstanz. Das macht diese Gene zu „Zeitzeugen der Evolution“.

Dr. Christina Heimken, Presse- und Informationsstelle Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Literatur Suh A. et al. (2011): Mesozoic retroposons reveal parrots as the closest living relatives of passerine birds. Nature Communications 2/ Article number: 443, doi:10.1038/ncomms 1448; http://dx.doi.org/10.1038/ncomms 1448


Drucken Weiterleiten

 

© 2011 Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart | Kontakt: info@ulmer.de | Webimpressum | Rechtliche Hinweise

Webseite gestaltet mit ULMER CMS ULMER CMS | Alle Infos unter http://cms.ulmer.de